Vor einem Tischtennisspiel in Berlin in unserem Sportzentrum in Wittenau hören wir oft beide Begriffe.
Manche verabreden sich zum „Tischtennis“, andere zum „Ping Pong“. Aber ist das nicht genau dasselbe?
Die kurze Antwort lautet: Ja und Nein. Im allgemeinen Sprachgebrauch meinen wir damit den gleichen Sport. Wenn Sie jedoch tief in die Regeln und die Geschichte eintauchen, gibt es faszinierende Unterschiede. Hier erklären wir Ihnen, was es damit auf sich hat.
1. Der Name: Eine Frage der Marke
Lange Zeit war „Ping Pong“ einfach nur der geschützte Markenname für das Spiel. Um keine Markenrechte zu verletzen (die Rechte lagen u. a. bei Parker Brothers), gründeten die offiziellen Verbände den Sport unter dem Namen „Table Tennis“ (Tischtennis). Deshalb heißt es heute „Internationale Tischtennis-Föderation“ (ITTF) und nicht „Ping-Pong-Föderation“. Tischtennis ist der offizielle Name für den Wettkampfsport, Ping Pong blieb der umgangssprachliche Begriff für das Freizeitspiel.
2. Die Ausrüstung: Spin vs. „Sandpapier“
Dies ist der größte technische Unterschied, den Puristen hervorheben:
- Tischtennis: Hier dreht sich alles um Spin (Rotation). Die Schläger haben Gummibeläge mit einer Schwammunterlage. Das ermöglicht extreme Schnelligkeit und Drall (Topspin, Unterschnitt). Es ist der olympische Sport, den Sie im Fernsehen sehen.
- Ping Pong: In der modernen Definition von „Ping Pong“ (es gibt sogar eine eigene Weltmeisterschaft!) benutzen alle Spieler identische Schläger mit Sandpapier-Belag statt Gummi.
- Der Effekt: Ohne Gummi gibt es kaum Spin. Das Spiel wird langsamer, die Ballwechsel werden länger und es kommt weniger auf das Material und mehr auf das bloße Ballgefühl an.
Was spielen wir im Sportcenter Wittenau? Wir bieten Ihnen professionelle Tischtennis-Platten und verleihen Schläger mit klassischen Gummibelägen. Technisch gesehen spielen Sie bei uns also Tischtennis. Aber der „Geist“ des Ping Pong – der Spaß am langen Ballwechsel – ist bei uns genauso zu Hause.
3. Der Spielstil: Wettkampf vs. Geselligkeit
Für die meisten Menschen definiert sich der Unterschied über die Einstellung:
- Tischtennis ist schnell, körperlich anstrengend und taktisch geprägt. Man achtet penibel auf Regeln (Aufschlagtechnik, Zählweise).
- Ping Pong ist die gesellige Variante. Hier steht der Spaß im Vordergrund. Die Regeln werden lockerer ausgelegt, man spielt „Rundlauf“ mit einer Gruppe und trinkt vielleicht danach (oder dabei) ein Getränk.
4. Die Regeln
Im offiziellen Tischtennis sind die Regeln streng:
- Ein Satz geht bis 11 Punkte.
- Aufschläge müssen den Ball 16 cm hochwerfen.
- Stöhnen oder Reden während des Ballwechsels ist verpönt.
Beim Ping Pong (in der Freizeit) zählen viele noch bis 21 (die alte Zählweise) und nehmen es mit dem Aufschlag nicht ganz so genau.
Fazit: Bei uns ist beides willkommen!
Egal, ob Sie sich als ambitionierter „Tischtennis-Spieler“ sehen, der an seinem Topspin feilt, oder als entspannter „Ping-Pong-Fan“, der eine gute Zeit mit Freunden haben will – das Sportcenter Wittenau ist Ihr Ort dafür.
Unsere drei hochwertigen Platten bieten Profi-Bedingungen, aber die Atmosphäre ist locker genug für puren Freizeitspaß. Und das Beste: Nach dem Match können Sie den sozialen Teil des „Ping Pong“ in unserer Gastronomie „Maria & Salvatore“ bei Pizza und Pasta fortsetzen.
Nennen Sie es, wie Sie wollen – Hauptsache, Sie spielen!
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